Die perfekte HeizungRené Keil · Wissen, das weiterhilft

Was dir die Checks sagen können.

Die Ergebnisse sind eine Orientierung auf Grundlage deiner Angaben und sichtbar genannter Modellannahmen. Sie ersetzen keine Fachplanung, Heizlastberechnung, verbindliche Wirtschaftlichkeitsprüfung oder individuelle Rechtsberatung. Es werden keine Einsparungen, Förderungen oder Produkteignungen zugesichert.

Wärmepumpe: Jahreswerte und Zehnjahresbeispiel

Es wird ein vollständiger Jahresverbrauch verwendet. Öl wird mit ungefähr 10 kWh/Liter, Erdgas bei m³-Eingabe mit ungefähr 10 kWh/m³, Flüssiggas mit 6,6 kWh/Liter beziehungsweise 25,9 kWh/m³ gasförmig umgerechnet. Gasqualität und genaue Abrechnungsfaktoren können abweichen. Bei kWh entfällt die Umrechnung. Die Literangabe für Öl meint den verbrauchten Brennstoff, nicht allein eine Tankbefüllung. Quelle für die grobe Öl-/Erdgasumrechnung: Heizspiegel; Flüssiggaswerte sind als Näherungen verwendete Modellwerte.

Nutzwärme = Brennstoffenergie × 0,85 als vereinfachte Annahme, bei Direktstrom/Nachtspeicher/Fernwärme gelieferte Energie × 1. Wärmepumpenstrom = Nutzwärme / JAZ. Modell-JAZ 3,4; bei bekannten niedrigen Temperaturen mit Flächenheizung 3,8, bei aktuellem Vorlauf über 60 °C 2,5. Das sind Sensitivitäten, keine gemessenen Gebäude-JAZ. Ein momentaner Vorlauf und die PLZ beweisen keine Auslegung bei Normaußentemperatur. Für eine Zusage sind Heizlast, Heizflächen, Aufstellort und Anschluss zu prüfen. Auch Heizkörper können geeignet sein. Elektrische Einzelgeräte oder Nachtspeicher haben gegebenenfalls noch kein wassergeführtes Verteilnetz.

Heizstrom startet im Beispiel mit 25 ct/kWh. Bei fehlendem bisherigen Preis: Öl 1,10 €/Liter, Flüssiggas 0,85 €/Liter beziehungsweise 13 ct/kWh, Erdgas 12 ct/kWh, bisheriger Direktstrom 30 ct/kWh, Fernwärme 15 ct/kWh. Dies sind eigene Beispielannahmen, keine verfügbaren Marktangebote. Die jährlichen Preisänderungen für den bisherigen Energieträger und Strom sind getrennt wählbar, standardmäßig je 5 %, auswählbar von 0 bis 10 %.

Die CO₂-Kosten werden mit direkten Verbrennungsfaktoren modelliert: Erdgas 0,201, Heizöl 0,266, Flüssiggas 0,239 kg CO₂/kWh (KfW-Emissionsfaktoren). 2026 gilt ein Korridor von 55 bis 65 €/t (BEHG § 10); der Rechner nutzt die angenommene Mitte 60. Die Bundestagsentscheidung vom 15.10.2026 betrifft unter anderem die Fortführung für 2027. Ein zehnjähriger Festpreispfad ist nicht gesichert. Im Beispiel bleibt 2027 bei 60; danach wird das gesondert veränderbare CO₂-Szenario verwendet. Bereits im aktuellen Brennstoffpreis enthaltene CO₂-Kosten werden zunächst separiert: Nur der verbleibende Brennstoffanteil erhält dessen Preisänderung, der CO₂-Anteil folgt dem CO₂-Szenario. So wird er nicht doppelt addiert. Mehrwertsteuer wird mit 19 % angenommen.

Zehnjahresvorteil = aufgelaufene bisherige Energiekosten minus Wärmepumpenenergiekosten minus eigener Investitionsanteil. Ohne Angebot startet die Anschaffung als veränderbares Beispiel bei 25.000 €. Zusätzliche Heizflächen-/Fußbodenheizungs- und Dämmkosten werden nur als angegebene Mehrkosten addiert. Keine automatische Dämmwirkung oder PV-Ersparnis und keine zweite Gutschrift bereits vorhandener Solarthermie. Unbezifferte Zusatzkosten bleiben offen. Wartung, Grundgebühren, Finanzierung, Restwerte und Preisgarantien sind nicht enthalten.

Der angenommene Förderanteil ist veränderbar. Das vereinfachte Investitionsbeispiel begrenzt förderfähige Wärmepumpen-/Heizflächenkosten auf die aktuelle Grenze für die erste Wohneinheit eines Einfamilienhauses; zusätzliche Dämmung erhält keinen pauschalen Zuschuss. Bei anderen Gebäuden wird ohne individuelle Prüfung kein Zuschuss angerechnet. Die aktuellen Prozentsätze und Reduktionsstufen stehen als datierte Information im Ergebnis mit Link zur KfW. Es handelt sich nicht um eine Förderzusage.

Speichergröße, Ersparnis und Angebotsvergleich

Der Speichercheck bietet zwei Wege: wirtschaftlich passende Größe abschätzen oder ein vorhandenes Angebot prüfen. Kontaktdaten sind für das Ergebnis nicht erforderlich. Ein Gegenangebot von René entsteht erst nach persönlicher Prüfung; der Rechner behauptet keinen günstigeren eigenen Verkaufspreis.

Größenwahl und Wirtschaftlichkeit

Die bisherige Größenorientierung des Betreibers lautet: Jahresstromverbrauch / 365 × 1,20, auf die nächste 5-kWh-Stufe aufgerundet. Sie ist jetzt die obere Suchorientierung, keine automatisch wirtschaftliche Empfehlung. Geprüft werden 5-kWh-Stufen bis zu dieser Grenze, höchstens 50 kWh. Beim Angebotsvergleich gilt die eingegebene nutzbare Kapazität.

Ohne Lastdatei wird die zusätzliche PV-Eigenversorgung begrenzt durch Einspeisung, Kapazität, 120 angenommene Vollzyklen, 180 mögliche Ladetage mit je 1,5 Stunden Ladung sowie zeitlich nutzbaren Netzbedarf. Die angenommenen Profilanteile betragen tagsüber 35 %, am Wochenende 45 %, früh/abends 65 %, nachts 80 % und sonst 60 %. Balkonkraftwerke erhalten zusätzlich kleine Vergleichsgrößen von 1, 2 und 3 kWh; Preise bleiben Schätzwerte. Wirkungsgrad standardmäßig 85 %, Bereitschaft 10 W, Ladeleistung ohne Angebotswert 3 kW. Speicherverluste und entgangene Einspeisevergütung mindern den Vorteil. Ohne bekannten Strompreis gelten 35 ct/kWh, ohne bekannte Vergütung 8 ct/kWh als offen gekennzeichnete Schätzwerte; bekannte Nullwerte werden übernommen.

Die geschätzte Bandbreite entspricht 60 bis 100 % dieses eigenen Jahresszenarios, abzüglich angegebener jährlicher Betriebskosten. Sie ist kein statistisches Konfidenzintervall; tatsächliche Erträge können auch darunter bis null liegen. Bei dynamischem Tarif ohne Jahresdaten ist diese PV-Schätzung nur ein Vergleich mit festem Strompreis. Ein zusätzlicher dynamischer Ertrag wird nicht erfunden.

Die Größenauswahl vergleicht den mittleren Szenarioertrag mit angenommenen Investitionskosten von 500 €/kWh; dies ist kein René-Angebot. Zur Einordnung dienen 300 bis 700 €/kWh einschließlich Einbau als allgemeiner Orientierungsrahmen für Speicher ab 5 kWh, genannt von der Verbraucherzentrale (Stand 02.07.2026). System, Nachrüstung und Funktionsumfang können deutlich abweichen. Die dortige Größenfaustregel ist ein zusätzlicher fachlicher Hintergrund und wird nicht als wirtschaftliche Garantie verwendet.

Maximaler rechnerischer Kaufpreis = Summe der jährlichen Vorteile nach Alterung minus volle jährliche Betriebskosten und eingegebene Ersatzkosten. Standard: 10 Jahre, 2 % weniger Vorteil je Folgejahr, keine Verzinsung, kein Restwert und keine Lebensdauerzusage. Für Größenwahl wird die mittlere Schätzung, für eine vorsichtige Preisgrenze der untere Ertrag verwendet. Bei einem Angebot wird dessen Gesamtpreis gegen die Bandbreite geprüft. Ohne Daten zu Erzeugung und Einspeisung gibt es lediglich eine Größenorientierung, keine behauptete wirtschaftlich optimale Größe.

Dynamischer Tarif und Messdateien

Für eigene Kurven sind zwei Dateien mit identischen lückenlosen Zeitstempeln und Intervallen von 5 bis 60 Minuten nötig. Energie je Intervall in kWh, vollständige variable Brutto-Endkundenpreise in Cent/kWh; keine reinen Börsenpreise. Kopfzeilen: timestamp;pv_kwh;load_kwh und timestamp;price_ct_kwh. Beispielzeit: 2025-01-01T00:00:00Z. Ohne PV sind alle PV-Werte 0. Last meint den Hausverbrauch vor dem modellierten Speicher. Je Datei maximal 8 MB und 40.000 Intervalle. Jahresverbrauch und PV-Erzeugung müssen innerhalb von 5 %, mindestens 50 kWh, mit den Jahresdateien übereinstimmen.

Ein vollständiges Messjahr umfasst 8.760 bis 8.784 Stunden. Kurze Messreihen werden nicht auf das Jahr hochgerechnet; für die erste PV-Schätzung werden dann weiterhin die eingegebenen Jahreswerte verwendet. Speicherzustand wird je Intervall mit Kapazitäts- und Leistungsgrenzen gerechnet. Netzladen im unteren Tagespreisviertel und Entladen im oberen nur bei ausreichender Spanne nach Verlusten; Tagespreise gelten vorab als bekannt. PV deckt Last direkt und lädt Überschüsse. Keine Batterieeinspeisung, kein gleichzeitiges Laden und Entladen. Anfangsladung 0, keine Gutschrift für Restladung. Keine optimale Prognosesteuerung.

Bei der Größenberatung wird der Kaufpreis erst nach der Größenempfehlung im Ergebnis abgefragt; vorhandene Angebotsdaten kommen am Ende der Eingaben. Die Tagesbeispielkurve verwendet angenommene Preis- und Lastverläufe, keine Livepreise oder vom genannten Anbieter abgerufenen Tarifdaten. Kurven zeigen variable Netzstromkosten minus Einspeiseerlöse ohne fixe Grund-/Messkosten und Anschaffung. Für eine individuelle Tarifempfehlung aus einem Messjahr werden fester Vergleichspreis und zusätzliche jährliche dynamische Tarif-/Messkosten benötigt. Ohne diese Daten erfolgt nur eine bedingte Eignungseinschätzung anhand steuerbarer Verbraucher. Hintergrund: Verbraucherzentrale: dynamische Tarife.

Netzentgelte ohne Doppelberechnung

Alle Netzbezugskosten werden mit vollständigen variablen Brutto-Endkundenpreisen gerechnet. Der Ladevorgang aus dem Netz wird einmal als Bezug erfasst; die anschließende Batterieentladung für das Haus löst im Modell keinen zweiten Bezugspreis aus. PV-Strom, der hinter dem Netzanschlusspunkt direkt gespeichert wird, wird nicht als Netzbezug bepreist. Ein pauschaler zusätzlicher Netzentgeltbonus wird nicht angesetzt.

Der Check simuliert keine Rückspeisung von zuvor bezogenem Netzstrom ins öffentliche Netz. Etwaige Freistellungen oder Erstattungen für solche Strommengen benötigen das passende Mess- und Abrechnungskonzept und sind individuell zu prüfen. Quellen: § 118 Abs. 6 EnWG, Bundesnetzagentur: MiSpeL vom 01.10.2026. Keine pauschale Netzentgeltfreiheit für sämtlichen Haushaltsstrom.

E-Auto und bereits vorhandene Speicher

Ein bereits funktionierendes Vehicle-to-Home-System wird vor einem weiteren Hausspeicher geprüft. Die Autobatterie wird ohne gesicherte verfügbare Kapazität und Anwesenheit nicht zusätzlich als kostenloser Speicher mitgerechnet. Herstellerfähigkeit oder eine Gerätesteckdose am Auto reichen dafür nicht aus. Auch ein vorhandener Hausspeicher erfordert eine gesonderte Restbedarfsprüfung. Hintergrund: ADAC: bidirektionales Laden.

Strom und Gas

Die aktuelle Oberfläche nutzt die vollständigen Kategorien A bis G des Stromspiegels: sehr wenig, wenig, mittlerer Bereich, hoch und sehr hoch. Für den PV-Vergleich wird der gesamte Hausverbrauch aus der App benötigt; ohne vorhandenen Speicher alternativ Netzbezug plus Erzeugung minus Einspeisung. Unbekannte PV-Anteile werden nicht als null angesetzt. Firmen, Heizstrom und ungetrennte Großverbraucher erhalten kein pauschales Personenurteil.

Die Stromrechnung verwendet Jahresverbräuche über zwölf Monate. Bei HT/NT wird jedes Register mit seinem eigenen Bruttopreis berechnet. Grundgebühr und separat anfallende Zähler-/Smart-Meter-Kosten kommen hinzu; enthaltene Messkosten werden nicht doppelt addiert. Auffällige Einheiten und Größenordnungen lösen Rückfragen aus. Der Haushaltsvergleich berücksichtigt Personenzahl, Wohnform und elektrische Warmwasserbereitung. Bei Heizstrom, eigenem Solarstrom und großen Zusatzverbrauchern ist eine gesonderte Betrachtung nötig. Grundlage ist der Stromspiegel 2025 von co2online. Angezeigte Änderungen bei 1 ct/kWh oder 10 % Verbrauch sind Rechenbeispiele, keine verfügbaren Tarife oder zugesicherten Einsparungen. Ohne Tarifdatenquelle gibt es keine Marktpreisbehauptungen. Der Gasverbrauch je beheiztem Quadratmeter wird nur bei passenden Messgrenzen mit dem Heizspiegel 2025 (Abrechnungsjahr 2024) eingeordnet. Eine einzelne Wohnung erhält daraus keine Gebäudeklasse. Beim Preisvergleich dienen die Destatis-Daten für das erste Halbjahr 2026 als historische Orientierung; sie belegen keine regional verfügbaren Tarife. Ein unauffälliger Fall wird nicht als nachgewiesener Optimierungsbedarf ausgegeben. Vertragslaufzeiten und Preisbedingungen sind separat zu prüfen.

Quellen und Modellstand

Stand: 16.10.2026. Eigene Modelle mit transparenten Sensitivitätsannahmen; fachliche Einordnung anhand von Fraunhofer ISE: WP-QS im Bestand und HTW Berlin: Stromspeicher-Inspektion 2026. Diese Institute bestätigen nicht die individuellen Ergebnisse dieses Rechners.